
Der Inselbote
Gegen den weltweiten Trend - Föhr-Amrumer Bank blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück / Ausschließlich Erfreuliches auf der Generalversammlung
Entgegen dem weltweiten Trend auf dem Finanzsektor blickt die Föhr-Amrumer Bank auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück, konnte sich in den Jahren der Finanzmarktkrise stärken und kann überdies mit der Benotung „A Plus“ eine herausragende Bewertung
vorweisen. Nur Erfreuliches erfuhren die Mitglieder auf der Generalversammlung, die mit der Ehrung des Vorstandsmitglieds Georg Volta zu dessen 25-jährigem Dienstjubiläum ihren Abschluss fand.
Versammlungsleiter Arfst Bohn begrüßte die Mitglieder, den Vorstand und Aufsichtsrat sowie sechs Gäste in der Nationalparkhalle. In der Georg Volta die Losung „Zurück zum Gleichgewicht“ in den Mittelpunkt seines Geschäftsberichts stellte und eine zunehmende Konfrontation zwischen Unternehmen und deren Kritikern konstatierte. Eine Folge der gefühlten wachsenden Amoralität des Kapitalismus und der damit einhergehenden Verletzung ethischer Werte.
„Auch wir gehören zu der oft undifferenziert kritisierten Finanzwirtschaft“, betonte Volta, dass kein Institut des genossenschaftlichen Finanzverbundes zu einem Sanierungsfall geworden sei. Gleichwohl sei das kreditgenossenschaftliche Geschäftsmodell aktuell und enthalte zeitgemäße Antworten auf die Fehlentwicklungen der internationalen Finanzmärkte. Zudem entsprächen zahlreiche derzeit diskutierte Regierungsvorschläge „im Grundsatz den von uns immer gewahrten Geschäftsprinzipien“.
Prinzipien, die im Ergebnis nachhaltigen Erfolg bescheren, wie Vorstandskollege Marko Reese im Anschluss anhand von Zahlen verdeutlichte. So erhöhte sich die Bilanzsumme der Bank um sieben Prozent auf 100,8 Millionen und die Kundenforderungen auf 83 Millionen Euro (sechs Prozent). Mit den genossenschaftlichen Verbundpartnern werde ein Kundenkreditvolumen in Höhe von 123 Millionen Euro verwaltet und das Treuhandvermögen wuchs gegenüber 2009 um acht auf annähernd 114 Millionen Euro.
Zugleich Vertrauensbeweis und Verpflichtung, kündigte Reese an, bereits begonnene Investitionen im Personalbereich zu forcieren. Zum Ende des Berichtsjahres waren einschließlich Vorstand 41 Mitarbeiter (Vorjahr 39) beschäftigt. In diesem Jahr wurden drei Auszubildende übernommen und zwei Bankkauffrauen eingestellt. Geplant sind zwei weitere Einstellungen mit Beginn des kommenden Jahres, für das auch drei Ausbildungsplätze bereits besetzt wurden.
Mit Blick auf die Vermögenslage konnte Reese die Anreicherung des offen ausgewiesenen Eigenkapitals auf mehr als 8,7 Millionen Euro verkünden. Hinsichtlich der Ertragslage habe sich der Zinsüberschuss durch geringere Zinserträge auf 3,1 Millionen Euro (5,1 Prozent) reduziert und der Provisionsüberschuss auf den Vorjahreswert von mehr als 1,1 Millionen Euro eingestellt; „die Widerspiegelung unserer seriösen und speziell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene Beratung“.
Im weiteren Verlauf waren die Feststellung des Jahresabschlusses und dessen Verteilung sowie die Entlastung des Vorstands und Aufsichtsrats ebenso Formsache, wie die erneute Wahl von Arno Hansen und Oluf Dethlefs in den Aufsichtsrat. Ebenfalls einstimmig verabschiedeten die Mitglieder, die sich auch in diesem Jahr auf eine sechsprozentige Dividende freuen dürfen, eine erforderliche Satzungsänderung.
„Ihre Bank hat ihnen sehr viel zu verdanken“, ehrte Rechtsanwalt Hartmut Bödecker im Namen des Genossenschaftsverbandes schließlich den überraschten Georg Volta mit der Ehrenmedaille in Gold. Der ist – nach Ausbildung bei der Westbank, anschließendem Studium und langjährigem Wirken beim Verband – seit nunmehr 25 Jahren für die Föhr-Amrumer Bank tätig.
Sichtlich gerührt richtete Volta seinen Dank neben konstruktiven Mitstreitern und kompetenten Mitarbeitern insbesondere an die Kunden, die es ihm stets denkbar einfach gemacht hätten. „Im Grunde genommen steht diese Auszeichnung ihnen zu, ich war nur ein Dolmetscher.“
psz
Versammlungsleiter Arfst Bohn begrüßte die Mitglieder, den Vorstand und Aufsichtsrat sowie sechs Gäste in der Nationalparkhalle. In der Georg Volta die Losung „Zurück zum Gleichgewicht“ in den Mittelpunkt seines Geschäftsberichts stellte und eine zunehmende Konfrontation zwischen Unternehmen und deren Kritikern konstatierte. Eine Folge der gefühlten wachsenden Amoralität des Kapitalismus und der damit einhergehenden Verletzung ethischer Werte.
„Auch wir gehören zu der oft undifferenziert kritisierten Finanzwirtschaft“, betonte Volta, dass kein Institut des genossenschaftlichen Finanzverbundes zu einem Sanierungsfall geworden sei. Gleichwohl sei das kreditgenossenschaftliche Geschäftsmodell aktuell und enthalte zeitgemäße Antworten auf die Fehlentwicklungen der internationalen Finanzmärkte. Zudem entsprächen zahlreiche derzeit diskutierte Regierungsvorschläge „im Grundsatz den von uns immer gewahrten Geschäftsprinzipien“.
Prinzipien, die im Ergebnis nachhaltigen Erfolg bescheren, wie Vorstandskollege Marko Reese im Anschluss anhand von Zahlen verdeutlichte. So erhöhte sich die Bilanzsumme der Bank um sieben Prozent auf 100,8 Millionen und die Kundenforderungen auf 83 Millionen Euro (sechs Prozent). Mit den genossenschaftlichen Verbundpartnern werde ein Kundenkreditvolumen in Höhe von 123 Millionen Euro verwaltet und das Treuhandvermögen wuchs gegenüber 2009 um acht auf annähernd 114 Millionen Euro.
Zugleich Vertrauensbeweis und Verpflichtung, kündigte Reese an, bereits begonnene Investitionen im Personalbereich zu forcieren. Zum Ende des Berichtsjahres waren einschließlich Vorstand 41 Mitarbeiter (Vorjahr 39) beschäftigt. In diesem Jahr wurden drei Auszubildende übernommen und zwei Bankkauffrauen eingestellt. Geplant sind zwei weitere Einstellungen mit Beginn des kommenden Jahres, für das auch drei Ausbildungsplätze bereits besetzt wurden.
Mit Blick auf die Vermögenslage konnte Reese die Anreicherung des offen ausgewiesenen Eigenkapitals auf mehr als 8,7 Millionen Euro verkünden. Hinsichtlich der Ertragslage habe sich der Zinsüberschuss durch geringere Zinserträge auf 3,1 Millionen Euro (5,1 Prozent) reduziert und der Provisionsüberschuss auf den Vorjahreswert von mehr als 1,1 Millionen Euro eingestellt; „die Widerspiegelung unserer seriösen und speziell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene Beratung“.
Im weiteren Verlauf waren die Feststellung des Jahresabschlusses und dessen Verteilung sowie die Entlastung des Vorstands und Aufsichtsrats ebenso Formsache, wie die erneute Wahl von Arno Hansen und Oluf Dethlefs in den Aufsichtsrat. Ebenfalls einstimmig verabschiedeten die Mitglieder, die sich auch in diesem Jahr auf eine sechsprozentige Dividende freuen dürfen, eine erforderliche Satzungsänderung.
„Ihre Bank hat ihnen sehr viel zu verdanken“, ehrte Rechtsanwalt Hartmut Bödecker im Namen des Genossenschaftsverbandes schließlich den überraschten Georg Volta mit der Ehrenmedaille in Gold. Der ist – nach Ausbildung bei der Westbank, anschließendem Studium und langjährigem Wirken beim Verband – seit nunmehr 25 Jahren für die Föhr-Amrumer Bank tätig.
Sichtlich gerührt richtete Volta seinen Dank neben konstruktiven Mitstreitern und kompetenten Mitarbeitern insbesondere an die Kunden, die es ihm stets denkbar einfach gemacht hätten. „Im Grunde genommen steht diese Auszeichnung ihnen zu, ich war nur ein Dolmetscher.“
psz
