
Eine Münze zum Jubiläum
Föhr-Amrumer Bank präsentiert Sonderprägung einer Wyker "Geburtstagsmedaille"
WYK „Wir wollten, ähnlich wie mit der geplanten Stadtsäule, etwas Bleibendes schaffen“. Dies war die Überlegung des Wyker Bürgermeisters Heinz Lorenzen, als er sich Ende vergangenen Jahres an Georg Volta, einen der Geschäftsführer der Föhr-Amrumer Bank, mit der Frage wandte, ob es möglich sei, eine offizielle Medaille zum 100-jährigen Geburtstag der Stadt zu schaffen.
Bei Volta stieß der Bürgermeister auf offene Ohren. „Unsere Bank ist bereits 118 Jahre alt und hat in dieser ganzen langen Zeitspanne stets ein gutes Verhältnis zu der Stadt Wyk gehabt. Deshalb war es für uns gar keine Frage, bei dieser offiziellen Sonderprägung zum Jubiläum mitzumachen“, so Volta, der feststellte, dass diese Aktion für das Geldinstitut etwas Neues und Aufregendes war. Bankmitarbeiterin Beate Sachs wurde die Organisation in Sachen Medaille übertragen, Bürgermeister Lorenzen bestimmte die Motive – das Stadtwappen sowie den Glockenturm – und mit Manfred Obermeier von „Euromint“ war eine kompetente Herstellerfirma gewonnen worden. Inzwischen sind die Medaillen in Feinsilber und Gold geprägt, und so konnten Volta und Obermeier dem Bürgermeister die erste offizielle Münze mit entsprechendem Zertifikat für die Stadt überreichen. Diese limitierten Jubiläumsprägungen sind aber keine offiziellen Zahlungsmittel, sondern Erinnerungsstücke an ein besonderes Ereignis des Nordseeheilbades. Zu erhalten sind diese Sonderprägungen ausschließlich bei der Föhr-Amrumer Bank. Zum eigentlichen Wert, so Volta, wird zusätzlich ein kleiner Aufschlag erhoben, der jedoch nicht der Bank, sondern in voller Höhe dem neuen Verein „Föhrer Tafel“ zugute kommen soll. „Wir als Bank verdienen keinen einzigen Cent am Verkauf“, betont Volta nachdrücklich.
len

